Gemeindeausflug zum Freizeitpark Sottrum

Am Samstag, den 9. Mai 2026, trafen wir uns um 11:00 Uhr auf dem Parkplatz des Familienparks Sottrum.

Obwohl der Tag noch recht kühl war, erwies es sich schon als schwierig, für alle einen Parkplatz zu finden. Der Eingangsbereich war gemütlich mit Blumen, Sitzbänken und bunten Hütten ausgestattet, sodass das Warten nicht schwerfiel. Unser kleiner Pavillon reichte nur für die Zwischenlagerung der mitgebrachten Speisen und Getränke und erforderte einiges an Bücken. Er befand sich nahe am Eingang und neben unserem späteren Grillplatz.

Nachdem wir einen Zeitpunkt fürs Essen vereinbart hatten, ging es auch schon los. Der Park ist groß und wir zogen in kleinen Grüppchen die Wege entlang. Gleich am Anfang begrüßte uns ein Milbenchor, dessen Gesang leider nicht vernehmbar war. Das ihn beschreibende Schild zeigte uns, dass ein simpler Asthaufen einer Vielzahl von Kleinstlebewesen Nahrung und Lebensraum bietet. Über den ganzen Park zogen sich informative Schilder, die auf die Großartigkeit der Schöpfung im Großen (die Erde, Dinosaurier, ...) wie Kleinen (Insekten und Kleinstlebewesen) hinwiesen und interessante Details leicht verständlich erklärten. Überall gab es kleine Spielmöglichkeiten für Groß und Klein - sei es ein Rätsel am Wegesrand, ein kleines Bewegungsspiel oder eine große Rutsch- und Kletterinstallation. Der Park war sehr kinderfreundlich. Überall sah man sie glücklich spielen und freute sich am Lachen der Kinder.

Dann war es auch schon Zeit zum Essen. Wir legten einen Schritt zu und kamen gerade rechtzeitig. Oder doch etwas zu früh - denn es zeigte sich, dass die mitgebrachte Kohle feucht geworden war. Alle Versuche, ein Grillfeuer zu entzünden, scheiterten. Letztlich beschafften einige Geschwister trockene neue Kohle. Damit gelang ein schöner freudiger Grilltag. Niemand musste hungern. Auch wenn nicht immer das richtige Stück Fleisch auf dem richtigen Teller landete, waren am Ende doch alle mehr als satt. Ein extra Tisch hielt selbstgemachte Salate bereit. Beim Grillen und auch bei der Wanderung durch den Park hatten wir viel Gelegenheit für schöne Gespräche. Auch Glaubensfragen waren teilweise ein Thema.

Nach dem Grillen wartete die zweite Hälfte des Parks auf uns: Diesmal ging es zu den Tieren! Nach einem steilen Aufstieg erwarteten uns schon die ersten: Hungrige kleine Schafe hofften auf mitgebrachtes Futter. Leider hatten wir keins - denn um Überfütterung zu vermeiden, kann man dies nur am Eingang kaufen. Ein kleiner Schäferkarren neben dem Gehege zeigte uns, mit wie wenig die Schäfer in früheren Zeiten auskommen mussten. Neben Schafen liefen auch noch etliche Pferde, Ponys, Esel, Ziegen und Schweine in ihren Gehegen herum und interessierten sich für angebotenes Futter. Die Tiere waren von Streicheleinheiten nicht abgeneigt. Hühner, Gänse und Enten fanden sich überall im Park und spazierten munter umher, unbeeindruckt von uns Besuchern. Auch hier fanden sich wieder viele interessante Schilder mit Informationen über die Tiere, von denen viele zu alten Rassen gehören, und über ihren reichhaltigen Nachwuchs. Überall waren Platz und ein offenes Herz für Kinder. Neben den Tieren gab es viele weitere Spielmöglichkeiten und kindgerechte Informationen mit viel Raum zum Staunen. Auch für uns Ältere gab es viel zu sehen. Schließlich legten wir noch eine kleine Rast und ein kleines Sonnenbad ein. Es war ein sehr schöner Tag geworden. In der Sonne erwies es sich letztlich als fast zu heiß. Neben uns gaben die Tiere Laute von sich - von den Eseln über eine besonders große Schafart bis hin zu den Vögeln. Sie schienen mit Tieren in entfernteren Gehegen zu kommunizieren. Die Schafe hatten leider keinen Hirten und wirkten ein wenig zerzaust. Ein herrlicher Tag neigte sich dem Ende zu, und wir mussten uns langsam beeilen, um noch rechtzeitig aus dem Park zu kommen. Es war ein sehr schöner, gelungener Ausflug, der uns allen Freude bereitet hat. Und „lasset die Kindlein zu mir kommen“ wurde im Park mehr als großgeschrieben!